Kindergeld 2017 / 2016


Aktuelles zum Kindergeld 2017 / 2016 und Kinderfreibetrag 2017 / 2016 mit Kindergeldantrag





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Das Kindergeld 2017 / 2016 ist eine finanzielle Unterstützung, die der Staat Eltern gewährt. Es würde dementsprechend allen Personen zustehen, die Elternteil eines Kindes sind. Ganz so leicht ist es aber nicht.

Ein Kindergeldanspruch liegt vor, wenn die Personensorge über das betreffende Kind ausgeübt wird. Dies bedeutet, das Kind muss dauerhaft in dem Haushalt der jeweiligen Person leben. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein leibliches Kind handelt. Demzufolge zählen ebenfalls Adoptiveltern, Pflegeeltern und Großeltern zum Kindergeld 2017 / 2016 berechtigten Personenkreis. Anspruchsberechtigt sind immer die Eltern.

Ausnahmen gelten lediglich bei unbekanntem Aufenthaltsort derselben oder bei Vollwaisen. Dann können die Kinder das Kindergeld 2017 / 2016 beantragen. Auch kann der Kindergeldanspruch von den Eltern an die Kinder abgetreten werden.

Zwingend erforderlich ist es, dass die Kinder ihren Wohnsitz in Deutschland, in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraumes haben. Es können also auch Eltern in Deutschland Kindergeldbezieher sein, die keine deutschen Staatsbürger sind, aber ihren Wohnsitz hierzulande haben. Dabei spielt die Zugehörigkeit zu einem der vorgenannten Staaten eine Rolle.

Beispiel zum Kindergeld 2017 / 2016:

Die Eltern stammen aus Spanien und haben die Staatsbürgerschaft dieses Landes inne. Vor einigen Jahren sind sie mit ihren Kindern nach Deutschland gezogen. Die gesamte Familie hat in Deutschland ihren Lebensmittelpunkt, besitzt aber weiterhin die spanische Staatsbürgerschaft. Da Spanien zur EU gehört und zudem Deutschland der Wohnsitz der Familie ist, sind die Eltern Kindergeld 2017 / 2016 berechtigt.

Bundeskindergeld- und Einkommenssteuergesetz bilden die rechtliche Grundlage zum Kindergeld

Die rechtliche Grundlage für den Kindergeldbezug stellt für unbeschränkt Steuerpflichtige das Einkommenssteuergesetz (EStG) dar. Für beschränkt Steuerpflichtige gilt das Bundeskindergeldgesetz (BKGG). Die Kindergeld Höhe2017 / 2016 ist aus der Kindergeldtabelle ersichtlich. Die Kindergeldtabelle 2017 / 2016 gilt für alle Kindergeldberechtigten. Laut Kindergeldtabelle bekommen Eltern für das erste und das zweite Kind jeweils 184 Euro, 190 Euro gibt es für das dritte Kind und für das vierte sowie jedes weitere Kind werden 215 Euro gezahlt.

Die Kindergeld Auszahlungstermine 2017 / 2016 sind monatliche Termine. Wann einer der Kindergeld Auszahlungstermine herangekommen ist, richtet sich nach der Endziffer (letzte Ziffer) der Kindergeld 2017 / 2016nummer. Die Kindergeld Auszahlungstermine 2017 / 2016 der Familienkasse für das Jahr 2017 / 2016 können auf der Webseite der Bundesagentur für Arbeit eingesehen werden. Für Angehörige des öffentlichen Dienstes sowie Empfänger von Versorgungsbezügen sind die jeweiligen Arbeitgeber beziehungsweise Dienstherrn die Ansprechpartner für die Kindergeldzahlung. In dem Falle erfolgt die Festlegung der Kindergeld Auszahlungstermine direkt von diesem. Die Kindergeld 2017 / 2016 Höhe bleibt davon unberührt.

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Kindergeld 2017 / 2016 beantragen

Eingereicht wird der Kindergeldantrag 2017 / 2016 bei der zuständigen Familienkasse, die eine Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit ist. Lediglich die Angehörigen des öffentlichen Dienstes geben den Kindergeldantrag bei ihrem Arbeitgeber ab. Das Kindergeld beantragen 2017 / 2016 erfolgt schriftlich, das Ausfüllen eines amtlichen Vordrucks als Kindergeldantrag 2017 / 2016 ist jedoch nicht erforderlich. Dafür bedarf es eines Nachweises über die tatsächliche Existenz des Kindes und des Verhältnisses zu diesem.


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Geeignet sind die Geburtsurkunde oder eine Lebensbescheinigung, falls das Kind außerhalb des Haushalts lebt (Studium, Unterbringung in einem Internat, Ausbildung). Wer Kindergeld 2017 / 2016 beantragen möchte, informiert sich am besten durch einen kurzen Anruf, welche Unterlagen dem Kindergeldantrag 2017 / 2016 beigefügt werden sollen. Dadurch werden Verzögerungen bei der Bearbeitung des Kindergeldantrags vermieden.

Wann kommt der Kinderfreibetrag 2017 / 2016 ins Spiel

Über die Einkommensteuerveranlagung wird im Rahmen einer sogenannten Günstigerprüfung geprüft, ob sich der Kinderfreibetrag 2017 / 2016 oder das erhaltene Kindergeld 2017 / 2016 steuerlich günstiger auswirken. Erweist sich der Steuervorteil durch den Kinderfreibetrag als günstiger, bekommt der Steuerpflichtige die sich zur jährlichen Kindergeld 2017 / 2016 Höhe ergebende Differenz ausbezahlt. Ist die Kindergeldvariante günstiger, werden keine Änderungen vorgenommen.

Aus der steuerlichen Behandlung ergeben sich verschiedene Auswirkungen für den Steuerpflichtigen. Eltern mit einem hohen zu versteuernden Einkommen fahren häufig mit dem Kinderfreibetrag besser, für Eltern mit einem niedrigen zu versteuernden Einkommen ergeben sich aus dem Kindergeldbezug Vorteile. Auch der Begriff Existenzminimum wird oft mit dem Kindergeld 2017 / 2016 in Verbindung gebracht. Deutschland ist das einzige Land in Europa, welches die Gewährung von Kindergeld 2017 / 2016 vordergründig zur, durch die Verfassung garantierte, Freistellung des Existenzminimums von der Einkommenssteuer nutzt.

Dem Gesetzgeber ist es demnach erlaubt, die steuerliche Freistellung des Existenzminimums durch die Kindergeldzahlung sicherzustellen, wodurch wiederum der Förderungscharakter dieser Sozialleistung leidet. Nur der Kindergeldanteil, der über der Steuerersparnis durch den Kinderfreibetrag liegt, dient der Förderung der Familien. Je höher das Einkommen steigt, desto geringer wird der Förderungsanteil. Das ist auch insoweit bedenklich, dass seit 2004 für die Anrechnung des Kinderfreibetrags lediglich der Kindergeldanspruch erfüllt sein muss. Ob tatsächlich die Kindergeldzahlung erfolgte, ist unerheblich. Als Kindergeldempfänger empfiehlt sich daher die regelmäßige einkommenssteuerrechtliche Überprüfung der eigenen Lebenssituation.

Kindergeldbezug und Arbeitslosengeld II

Lebt das Kind in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft, die Arbeitslosengeld II (Hartz IV-Leistungen) bezieht, wird das Kindergeld 2017 / 2016 als Einkommen des jeweiligen Kindes betrachtet. In der Praxis wird es aber nahezu immer vom Leistungsanspruch des Kindergeldberechtigten abgezogen. Daraus ergeben sich Nachteile für die Eltern, sollten jene andere, mit dem Arbeitslosengeld II zusammenhängende, Sozialleistungen oder einen Zuschlag für Alleinerziehende beantragen. Wird für das Kind von einem anderen Elternteil Unterhalt gezahlt, kann dies dazu führen, dass keine Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts benötigt werden. Das Kind scheidet dann aus der Bedarfsgemeinschaft aus, weil es über ausreichend eigenes Einkommen verfügt.

Der Kinderzuschlag 2017 / 2016 – finanzielle Unterstützung für einkommensschwache Familien

Eine weitere staatliche Unterstützungsleistung stellt der Kinderzuschlag dar. Er wird einkommensschwachen Familien beim Vorliegen bestimmter Voraussetzungen gewährt. Der volle Zuschlag beträgt 140 Euro pro Kind. Er wird ausgezahlt, wenn das eigene Einkommen und das zum Lebensunterhalt verwendbare Vermögen dem Bedarf an Arbeitslosengeld II für eine erwachsene Person entsprechen. Jeder darüberhinausgehende Euro wird auf den Kinderzuschlag 2017 / 2016 angerechnet und schmälert diesen.

Die Entscheidung über das Bestehen eines Kinderzuschlaganspruchs wird durch eine Vergleichsrechnung getroffen. Der im Bedarfsfalle zu erwartende Kinderzuschlag 2017 / 2016, das Einkommen, möglicherweise vorhandenes Vermögen und eine eventuelle Wohngeldzahlung werden zusammengerechnet. Sind die Gelder in der Summe ausreichend, um den Gesamtbedarf der Familie zu decken, wird der Kinderzuschlag gewährt. Reichen die zur Verfügung stehenden Mittel nicht aus, besteht ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Es wird eine Beantragung desselben empfohlen.

Der Kinderzuschlaganspruch ist an den Kindergeldanspruch gekoppelt, er kann dementsprechend daher auch als Kindergeldzuschlag 2017 / 2016 bezeichnet werden. Der Kindergeldzuschlag wird ebenfalls bei der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit beantragt. Der Bezug von einem Kindergeldzuschlag schließt das Beziehen von Arbeitslosengeld II aus. Weiterhin ist das Erreichen einer Mindesteinkommensgrenze erforderlich. Sie liegt bei Alleinerziehenden bei 600 Euro monatlich, bei Elternpaaren bei 900 Euro monatlich.

Zugleich gilt eine Höchsteinkommensgrenze, die für die Gewährung von einem Kindergeldzuschlag nicht überschritten werden darf. Sie setzt sich zusammen aus dem gesamtmöglichen Kindergeldzuschlag 2017 / 2016, dem elterlichen Bedarf gemäß den gesetzlichen Vorgaben zum Bezug von Arbeitslosengeld II sowie den Wohnkosten, die allerdings nur prozentual bis zu einer festgelegten Bemessungsgrenze berücksichtigt werden. Während die Kindergeld Höhe stets dieselbe gemäß der Kindergeldtabelle 2017 / 2016 ist, schwankt der Kinderzuschlag aufgrund seiner Einkommensabhängigkeit in der Höhe. Er wird bei einem bestehenden Anspruch in voller Höhe oder eben anteilig gewährt.





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